Spende gegen Leukämie

Nachdem der zweijährige Raphael an einer besonders aggressiven Form der Leukämie erkrankte, wurde für ihn selbstverständlich alles getan, was möglich war. Doch schlugen die gängigen Behandlungen nicht an. In Deutschland galt er als austherapiert, obwohl die Krankheit noch lange nicht besiegt war. Eine spezielle Therapie, die in den USA entwickelt wurde, gab Raffi und seinen Eltern wieder neue Hoffnung. Die anfallenden Kosten für das Spezialverfahren werden allerdings nicht von der Krankenkasse übernommen. Die Stiftung "Care-for-Rare" beteiligt sich zwar mit einem Teil an den Behandlungskosten, jedoch fehlt noch eine große Summe des im mittleren sechsstelligen Bereich liegenden Betrags. 

Seit vielen Jahren ist es in der Nußdorfer Johann Dettendorfer Spedition gute Tradition im Rahmen einer Weihnachtsfeier die Freude über ein gelungenes Geschäftsjahr mit Menschen, die in Not geraten sind, zu teilen. Markus Pfaffinger, Mitarbeiter der Spedition, kannte die Situation, in der sich Raffi befand. Er schlug vor für Raffis Behandlungen zu sammeln. Insgesamt kamen so 6.000,- € zusammen. Zwischenzeitlich fand die Behandlung in den USA statt, von der Raffi mit seinen Eltern erst vor wenigen Tagen zurückkehrte. Die Therapie habe Erfolg gezeigt, erklärte der Vater, Andreas Fischer: "Wir setzen jetzt unsere Kraft und Hoffnung auf eine dauerhafte Heilung."

Foto: Aus den Händen von Georg Dettendorfer, Geschäftsführer der Johann Dettendorfer Spedition (links) und Thomas Rinnhofer, Geschäftsführer der Inntaler Logistik-Park GmbH (zweiter von rechts) und Disponent Markus Pfaffinger (rechts), erhielt Andreas Fischer einen Scheck über € 6.000 für die Behandlung seines Sohnes Raffi.