Vorstellung des "Toten Winkels" in der Grundschule Nußdorf

Der "Tote Winkel" beim LKW, aber auch bei allen anderen Fahrzeugen, ist vielen Kindern schwer zu vermitteln, stellt jedoch eine erhebliche Gefahr im Straßenverkehr dar. Gerade Kinder und jugendliche Radfahrer verunglücken immer wieder bei Unfällen im "Toten Winkel" und werden beispielsweise von einem abbiegenden LKW überrollt. Richtig erklärt wird den Kindern sehr schnell bewusst, wie gefährlich dieser für den Fahrer nicht einsehbare Bereich ist. 

Um die Kinder für diese Gefahr zu sensibilisieren, besuchte Georg Dettendorfer am vergangenen Mittwoch, den 24.07.2019 die Grundschule in Nußdorf am Inn. Mit Hilfe eines großen Lastkraftwagens wurde der "Tote Winkel" gekennzeichnet und eine Gefahrensituation nachgestellt. Die Kinder staunten nicht schlecht über die Erkenntnis, dass eine ganze Schulklasse verschwinden kann. Anschließend durfte jedes Kind einmal auf dem Sitz des LKW-Fahrers Platz nehmen, um dessen Perspektive aus dem Führerhaus kennenzulernen. 

Ziel des jährlich stattfindenden Projekts ist es, die Schüler über die Gefahrensituation zu informieren und ihnen Tipps auf den Weg zu geben, damit Unfälle vermieden werden können.